Stabat mater von Antonin Dvorak
„Einen schönen Gedanken zu haben, ist nichts besonderes […]. Aber den Gedanken auszuführen und etwas Großes aus ihm zu schaffen, das ist das Schwerste, das ist – Kunst.“
Dieses Zitat von Antonin Dvorak beflügelte vielleicht den DÄC und das Leipziger Ärzteorchester, sich an die gemeinsame Erarbeitung des mittelalterlichen Textes, von A. Dvorak komponiert, zu wagen.
Hinzu kam die Besonderheit, dieses Werk in zwei Ländern aufzuführen – in Szczecin und in Greifswald zum Abschluss des alljährlichen Caspar-David-Friedrich-Tages.
Umfangreiche, auch z.T. schwierige, Vorbereitungen gingen der gemeinsamen Woche in Zinnowitz auf der Insel Usedom voraus. Im St.-Otto-Heim hatten wir dann einen wunderbaren Probenort und erlebten norddeutsche Gastlichkeit!
Mit Hilfe von Doris Findorff-Rasche und unter sachkundiger musikalischer Führung von Fabian Kühn-Brunnenkant übten wir mit Rand- und Vollregister dieser romantischen Musik gerecht zu werden. Sogar das „Taschenfaltenregister“ kam zum Einsatz!

Die Zusammenarbeit mit dem LÄO klappte nahezu reibungslos. Und auch der Gesamtleiter, Prof. Frank Dittmer , der vorher weder Chor noch Orchester kannte, fand schnell mit uns allen eine gemeinsame Sprache.
Die Krönung waren dann zwei wunderbare, bewegende und sehr gut besuchte Konzerte, die mit viel Emotionalität von Chor, Orchester und den vier Solisten musiziert wurden. Die Besucher waren sehr angetan und spendeten jeweils reichlich für einen guten Zweck. In Stettin gingen die Spenden an die Kinder-Nephrologie des Zdroje-Hospitals und in Greifswald an die Wasserwacht des DRK.
Im Vorprogramm sang in beiden Städten den Kinderchor Don-Diri-Don der westpommerschen technischen Universtät ZUT Stettin unter der Leitung von Dariusz Dyczewski.
Auch das ein bewegendes Erlebnis!



Alles in allem war es ein wunderbares Chorprojekt und wir danken allen, die zum guten Gelingen beigetragen haben.
Ausführende:
Leipziger Ärzteorchester
Deutscher Ärztechor
Kinderchor Don-Diri-Don der Westpommerschen Technischen Universität ZUT Stettin
Solisten:
Katharina Leyhe, Sopran
Judith Gennrich, Mezzosopran
Benedikt Heggemann, Tenor
Pawel Slusarz, Bass
musikalische Leitungen:
Fabian Kühn-Brunnenkant, Choreinstudierung
Doris Findorff-Rasche, Korrepetition
Prof. Frank Dittmer, Gesamtleitung
