2025 – Usedom / Szczecin / Greifswald

Stabat mater von Antonin Dvorak

„Einen schönen Gedanken zu haben, ist nichts besonderes […]. Aber den Gedanken auszuführen und etwas Großes aus ihm zu schaffen, das ist das Schwerste, das ist – Kunst.“

Dieses Zitat von Antonin Dvorak beflügelte vielleicht den DÄC und das Leipziger Ärzteorchester, sich an die gemeinsame Erarbeitung des mittelalterlichen Textes, von A. Dvorak komponiert, zu wagen.

Hinzu kam die Besonderheit, dieses Werk in zwei Ländern aufzuführen – in Szczecin und in Greifswald zum Abschluss des alljährlichen Caspar-David-Friedrich-Tages.

Umfangreiche, auch z.T. schwierige, Vorbereitungen gingen der gemeinsamen Woche in Zinnowitz auf der Insel Usedom voraus. Im St.-Otto-Heim hatten wir dann einen wunderbaren Probenort und erlebten norddeutsche Gastlichkeit!

Mit Hilfe von Doris Findorff-Rasche und unter sachkundiger musikalischer Führung von Fabian Kühn-Brunnenkant übten wir mit Rand- und Vollregister dieser romantischen Musik gerecht zu werden. Sogar das „Taschenfaltenregister“ kam zum Einsatz!

 

der Chor beim intensiven Proben

Die Zusammenarbeit mit dem LÄO klappte nahezu reibungslos. Und auch der Gesamtleiter, Prof. Frank Dittmer , der vorher weder Chor noch Orchester kannte, fand schnell mit uns allen eine gemeinsame Sprache.

Die Krönung waren dann zwei wunderbare, bewegende und sehr gut besuchte Konzerte, die mit viel Emotionalität von Chor, Orchester und den vier Solisten musiziert wurden. Die Besucher waren sehr angetan und spendeten jeweils reichlich für einen guten Zweck. In Stettin gingen die Spenden an die Kinder-Nephrologie des Zdroje-Hospitals und in Greifswald an die Wasserwacht des DRK.

Im Vorprogramm sang in beiden Städten den  Kinderchor Don-Diri-Don der westpommerschen technischen Universtät ZUT Stettin unter der Leitung von Dariusz Dyczewski.

Auch das ein bewegendes Erlebnis!

die Kathedrale in Stettin – alt und neu verwoben
zum Abschied aus Stettin – die Kathedrale in den Wolken
kurz vorm Konzert in Greifswald mit Blick auf die eindrucksvollen Fenster im Altarraum

Alles in allem war es ein wunderbares Chorprojekt und wir danken allen, die zum guten Gelingen beigetragen haben.

Ausführende:

Leipziger Ärzteorchester

Deutscher Ärztechor

Kinderchor Don-Diri-Don der Westpommerschen Technischen Universität ZUT Stettin

Solisten:

Katharina Leyhe, Sopran

Judith Gennrich, Mezzosopran

Benedikt Heggemann, Tenor

Pawel Slusarz, Bass

musikalische Leitungen:

Fabian Kühn-Brunnenkant, Choreinstudierung

Doris Findorff-Rasche, Korrepetition

Prof. Frank Dittmer, Gesamtleitung

Chor, Orchester und Solisten beim Konzert in Greifswald